Resilienztraining für Führungskräfte

Resilienztraining für Führungskräfte

Wie Sie Ihre Widerstandskraft als Führungspersönlichkeit im Unternehmen stärken

Als Führungskraft tragen Sie zum einen die Verantwortung dafür, wirtschaftliche Unternehmensziele zu erreichen und zum anderen tragen Sie die Fürsorgepflicht gegenüber Mitarbeitern und deren Gesundheit. Dies erfordert eine hohe Kompetenz, Konflikte einschätzen und vermitteln zu können.

Um allen diesen hohen Anforderungen langfristig gewachsen zu sein, ist es für Sie als Führungskraft wichtig, Ihr eigenes Gesundheitsbewusstein zu entwickeln und zu pflegen.

Wie kann dieser Spagat gelingen?

Klar ist, dass die Anforderungen an ein Unternehmen, deren Führungskräfte und Mitarbeiter eher wachsen als abnehmen. Aber was können Sie als Führungskraft für sich persönlich tun, um Dauerstress zu vermeiden und Ihre Gesundheit langfristig zu erhalten?

Folgende Resilienzfaktoren unterstützen Sie darin, Ihre innere Widerstandskraft als Führungspersönlichkeit positiv zu stärken

 

SELBSTFÜRSORGE

Beginnen Sie bei sich selbst: Sorgen Sie gut für sich selbst. Füllen sie Ihr Energiereservoir auf. Achten Sie auf Ihre eigene Balance und Ihre Gesundheit.

Starten Sie mit einem persönlichen Ressourcencheck

Was brauchen Sie an persönlichen Ressourcen, um gesund, ausgeglichen und kraftvoll zwischen Beruf und Privatleben zu navigieren? Erstellen Sie sich eine Ressourcenliste und unterteilen Sie diese in physische, mentale und emotionale Ressourcen. Füllen Sie diese Bereiche mit positiven Energie- und Kraftquellen, die Ihren Geist, Ihren Körper und Ihre Emotionen nähren. Was unterstützt Sie? Was motiviert Sie? Was sind Ihre Energieräuber? Wie können Sie diese begrenzen oder beseitigen?

 

KOHÄRENZ

Das Entwickeln von Stimmigkeit, Sinnhaftigkeit und persönlichem Urvertrauen steht in Zusammenhang mit Wertesystemen und Verbundenheit.

Orientieren Sie sich an persönlichen Werten und Zielen

Führen Sie in regelmäßigen Abständen eine Bestandsaufnahme Ihrer persönlichen Werte und Ziele durch. Erstellen Sie eine Wertehierachie (lebenswichtig-wichtig-weniger wichtig). Sammeln Sie zunächst intuitiv einige Werte und beschränken sich dann auf die 5 bedeutsamsten. Prüfen Sie, wo Sie aktuell stehen, wo Sie eventuell Veränderungen wünschen. Auf dieser Basis erstellen Sie einen aktualisierten Handlungsplan. Bleiben Sie dabei realistisch und erkennen Sie Grenzen an. Werte und Ziele sind prozessorientiert und nicht in Stein gemeißelt. Bleiben Sie offen für veränderte Bedürfnisse, Wünsche und Werte.

 

GESUNDHEITSBEWUSSTSEIN

Üben Sie als Führungskraft eine Vorbildfunktion für gelebtes Gesundheitsbewusstsein aus.

Pflegen Sie eine Pausenkultur

Pausen wirken am besten als Erholung wirken, wenn sie zeitlich nah an der Belastungsphase liegen. Legen Sie mehrere kurze Pausen als Zeitgeschenke während des Arbeitstages ein. Dies stärkt Ihr Empfinden für Zeitsouveränität. Wichtig: Machen Sie sichtbar, dass Sie selbst auf Pausen achten, um auch Ihre Mitarbeiter dazu anzuregen. 

Beispiele für Sekundenpausen

  • Wahrnehmungspausen: Richten Sie den Blick nach innen, auf Ihren Atem, Ihren Körper oder Ihren Geist, um aus dem Autopiloten-Modus auszusteigen. Erleben Sie sich in Ihrem Gegenwärtigsein.
  • Körperscan: Nehmen Sie Spannung im Körper wahr und entlassen Sie diese mit jedem bewussten Ausatmen. Zentrieren Sie sich in Ihrer Körpermitte und legen Sie Ihre Hand auf den Bauch um das Nabelzentrum oder die Herzregion. Spüren Sie die wärmende und beruhigende Wirkung.
  • STOP-Übung: Steigen Sie für einen Moment aus dem aus, was Sie gerade tun. Ideal sind Drehbewegungen Ihres Körpers, da Sie Ihrem Geist einen neuen Blickwinkel bieten.
  • Nutzen Sie Übergänge, indem Sie diese bewusst wahrnehmen, zum Beispiel das Verlassen eines Raumes und das Betreten einer anderen Umgebung.
  • Nehmen Sie eine positive Haltung gegenüber Gesundheitsangeboten im Unternehmen ein

Nehmen Sie selbst Angebote zur Weiterentwicklung und zur Gesundheitserhaltung wahr. Es stärkt Ihr eigenes Gesundheitsbewusstsein. Gleichzeitig kann es auch bei Mitarbeitern das Vertrauen fördern, Angebote aktiv wahrzunehmen. Mitarbeiter spüren, ob im Unternehmen eine gelebte betriebliche Gesundheitskultur existiert oder eher dekorativ angeboten werden.

Befreien Sie sich vom Mythos der perfekten Führungspersönlichkeit

  • Ja, Sie dürfen sich Fehler erlauben!
  • Sie dürfen Fragen auch erst mal stehen lassen, wenn Sie etwas nicht wissen!
  • Sie dürfen pünktlich zur Arbeit kommen und gehen ohne überlange Präsenzzeiten!
  • Sie dürfen Aufgaben delegieren!
  • Sie dürfen sich Zeit zur Mitarbeiterführung einrichten!

 

POSITIVE SELBSTWERTSCHÄTZUNG

Aktivieren Sie Ihre positive Selbstwertschätzung!

Machen Sie sich am Ende des Arbeitstages positiv bewusst, was Sie alles auf die Beine gestellt haben. Führen Sie diese Positivliste gleichwertig neben Ihrer To-Do-Liste.

Damit stärken Sie Ihr Wissen und das Vertrauen um die persönlichen Stärken, Kompetenzen und Erfolge. Selbstwertschätzung verfeinert die Fähigkeit, Geleistetes selbst anzuerkennen und sich Erfolge positiv bewusst zu machen.

 

Ein passendes Training biete ich Ihnen am 18. März im Gesundheitshaus Eppelheim an: Resilienztraining für Führungskräfte.

Anmeldung und Fragen

Fragen, Wünsche und Anmeldungen nehme ich gerne unter info@stressbewaeltigung-kopp.de oder 06202 28 99 825 entgegen.